MONDO-Möbel startet erste TV-Kampagne

„Wirklich schöne Möbel“, staunt Schauspielerin Annette Frier im aktuellen TV-Spot der Einrichtungsmarke MONDO. Es ist das erste Mal, dass das Label des Möbeleinkaufsverbands Bedarfsgüter Großhandelsgesellschaft für Wohnung und Heim (BEGROS) mit Sitz in Oberhausen den Schritt in die Fernsehwelt wagt. Seit vorigem Jahr betreuen wir den Kunden. Nun lassen wir ab Januar 2017 den 30-Sekünder zu seiner anspruchsvollen Möbelmarke in drei Versionen über mehrere Wochen auf ARD und privaten TV-Sendern laufen. Produziert wurde der Spot von Palladium in Köln, Regie führte Sönke Wortmann.

Auch in Print oder Kino

In den Spots wird die komplette MONDO-Einrichtungswelt präsentiert – von Küche über Diele und Schlafzimmer bis hin zu Ess-und Wohnzimmer. Der Werbefilm bildet den Kampagnenmittelpunkt. Kreiert hat ihn die Bonner Agentur Kreativ Konzept, die in Zusammenarbeit mit der Marketingabteilung von MONDO zudem ein crossmediales Kampagnenkonzept entwickelte. Print-, Online-, Hörfunk- und Kino-Schaltungen sowie Social Media-Aktivitäten ergänzen und verlängern den TV-Auftritt.

Der Name MONDO steht in der Einrichtungswelt für Qualität, Funktion und Design. Mit Schauspielerin Annette Frier , die aus Film und Fernsehen bekannt ist (u. a. „Danni Lowinski“, „Die Patin“ oder „Schillerstraße“) holt das Möbel-Label eine prominente und sympathische Markenbotschafterin an Bord.
(09.01.2017)

Neuer Markenauftritt der GASAG ist auf den Straßen zu sehen

Zum 170. Geburtstag überrascht der Energiedienstleister GASAG mit einem modernisierten Markenauftritt. Unter dem Claim „NEU DENKEN. MIT VOLLER ENERGIE“ und mit aufgefrischtem Logo, neuer Bildsprache und Tonalität geht das Berliner Traditionsunternehmen im Wettbewerb um Kunden und Aufmerksamkeit neue Wege. Begleitet wird der Relaunch von einer integrierten Image- und Vertriebskampagne, die DIEMEDIAFABRIK medial umsetzt. Die Kreation kommt von der Werbe- und PR-Agentur Peperoni.

Herausfordernde Mediaplanung
Seit Ende September ist die Bewerbung in den Straßen der Hauptstadt zu sehen. Schlagzeilen auf Plakaten ohne Absender machten zunächst neugierig. Die auflösenden Motive erschienen eine Woche später in der Außenwerbung. Es sind Alltagssituationen, die die GASAG als breit aufgestellten Energiedienstleister positionieren. „Planerisch war die hohe Sichtbarkeit und Reichweite der Kampagne eine Herausforderung. Das neue Markenerscheinungsbild der GASAG soll zu allen Berlinern vordringen und hängenbleiben“, sagt Peter Peschel, Geschäftsführer der MEDIAFABRIK.

Regionaler Mediamix
Ein umfassendes CLP-Netz in Kombination mit ausgewählten Megaflächen wurde gebucht. Zusammen mit der Schwesteragentur DIEPOSTERFABRIK löste DIEMEDIAFABRIK die komplexe Aufgabe, die sieben passenden Motive der Teaser-Auflösungsmechanik am gleichen Plakatstandort erscheinen zu lassen. Eine Haltestelle vor dem Berliner Hauptbahnhof zeigt sich im neuen GASAG-Look und mit CLP-Vitrine, in die eine Handyladestation integriert ist. Durch Solarpanels auf dem Dach wird sie gespeist. Beidseitig bedruckte Bierdeckel, gebrandete Bäckertüten, andere Ambient-Aktionen sowie Online-Maßnahmen und Printbuchungen ergänzen den Media-Mix. Um die Brücke zwischen Image- und Vertriebskampagne zu schlagen, fahren die bildstarken Motive ab Mitte Oktober an Bussen und Straßenbahnen durch Berlin.
(19.10.2016)

Südtirol setzt auf die Stärken von Print

Das Printgewerbe wird zunehmend digitaler, keine Frage. Print wird jedoch weiterhin von Bedeutung sein und ein Qualitätsforum bleiben. Verlage wissen um die Vorteile – Unternehmen im Reisesegment auch. Die Tourismusregion Südtirol, die DIEMEDIAFABRIK seit 2015 europaweit bei Mediaplanungen und -schaltungen ganzheitlich betreut, weiß, welche Relevanz hochwertige Print-Beilagen von Deutschland bis Russland als Kommunikationsmittel haben. Sie passen in das aktuelle Zeitgeschehen von Content Marketing und zeugen in puncto Haptik und Erscheinung von Qualität, Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

Hohe Glaubwürdigkeit
„Die Glaubwürdigkeit von Printprodukten wird aufgrund der redaktionellen Authentizität höher eingeschätzt als die von Onlinemedien“, sagt Michele Hermann, die den Kunden Südtirol bei DIEMEDIAFABRIK berät und betreut. „Zumal die Aufmerksamkeit beim Lesen langer Online-Artikel sinkt. In den von uns gezielt für Südtirol ausgewählten Medien erwarten die Nutzer bzw. Leser tiefgründige Informationen, entsprechend hoch ist die Verweildauer bei diesen Medien.“ Zusätzlich darf der Aspekt der Haptik nicht unterschätzt werden.

Wichtiger Kommunikationskanal
Kooperationen mit Medien, die zur Zielgruppe und Qualität von Südtirol passen sind ein wichtiger Kommunikationskanal für die Tourismusorganisation in Norditalien. Besonders im Print nutzt unser Kunde auf diese Weise die hohe Leserblattbindung und setzt auf die Authentizität der Trägertitel. Die von den Partnern eigens für unseren Kunden produzierten Supplements spiegeln die Urlaubsregion und deren Werte detailreich wieder. Diese Werte weist auch die eigens definierte Zielgruppe der NANOs auf, Personen, denen Natur, Aktivität, Nachhaltigkeit und Originalität wichtig sind.

Eigenredaktioneller Content
Alle Artikel in den Supplements werden von den jeweiligen Redaktionen, mit denen die Kooperation besteht, selbst getextet. Die Redakteure reisen mit Fotografen nach Südtirol, recherchieren vor Ort und erhalten so einen tiefen Einblick in das einzigartige Lebensgefühl der Region. Demnach sind sämtliche Beiträge keine lieblose 0815-PR-Schreibe, sondern journalistisch fundierter Content. Jeder einzelne der gut aufbereiteten Artikel trägt die Handschrift des Autors, der dem (Stamm-)Leser bereits bekannt ist. Von ihm lässt sich die Zielgruppe vom Produkt Südtirol gut überzeugen.

Medienanalyse
Bis es ans Texten und Verfassen geht, leistet DIEMEDIAFABRIK ganze Vorarbeit. Der Kunde Südtirol gibt die Themen für die Beilagen vor. Daraufhin analysiert und selektiert DIEMEDIAFABRIK relevante und zielgruppenaffine Medien im entsprechenden Markt. In Deutschland wird Südtirol dieses Jahr unter anderem das Thema „Kulinarik und Genuss“ kommunizieren. In Russland galt der Auftrag, einen glaubwürdigen Reisetitel zu finden.
So arbeiten wir in 2016 in der Schweiz mit der Wochenzeitung „SonntagsZeitung“ zusammen und im deutschen Raum mit Food- und Reportage-Titeln von Gruner+Jahr. Zwei Kooperationen gibt es zudem in Italien mit „Bell’Italia“ und „GQ“. In Russland haben wir die Weichen für eine Kooperation im anspruchsvollen „National Geographic“ gelegt.
(14.06.2016)

Auch in 2016 kämpft die IG Metall für ihre Beschäftigten

Die IG Metall befindet sich in der nächsten Tarifrunde. Fünf Prozent mehr Geld für zwölf Monate fordert sie für die Arbeitnehmer in der Metall- und Elektroindustrie. Dazu will sie anständige Entgelte in der Branche durchsetzen, auch in tariflosen Betrieben. Die Botschaft unseres Kunden transportieren wir an Beschäftigte auf dem Weg zur Arbeit. Über Großflächen, City-Light-Poster, Mega-Lights und Station Videos auf Bahnhöfen werden sie reichweitenstark mit einem Torten-Motiv angesprochen.

Einsatz für die Arbeitnehmer demonstrierte die IG Metall zudem Mitte April 2016 mit ihrer Kampagne zum Stahlaktionstag. Sie fordert einen fairen Wettbewerb und ein „Nein“ zur Dumping-Konkurrenz. Im ganzen Bundesgebiet beteiligten sich die Belegschaften an der Aktion und kämpften für ihre Zukunft. Großflächen machten im nahen Umfeld der Betriebe gezielt auf den Protesttag aufmerksam. Jede Stadt wurde dabei plakativ mit einer gesonderten Ansprache versehen. In Berlin hatten sich in Begleitung mehrerer Poster Cars gut 2 500 Stahl-Beschäftigte vor dem Bundeskanzleramt Gehör verschafft.
(19.04.2016)

Welche Themen stehen 2016 in Mediaagenturen an?

Positiv wird das Jahr verlaufen, so geht es aus der Preview 2016 der Organisation Mediaagenturen (OMG) hervor, an der sich 18 Agenturen beteiligt haben. Wie W&V schrieb, schätzen die Befragten den Werbemarkt als stabil bis steigend ein, insbesondere wegen der hohen Inlandsnachfrage und der Fortsetzung der Niedrigzinspolitik. Die Werbewelt wird flexibler, innovativer, interaktiver. Welche Themen das weitere Mediajahr 2016 bestimmen? Hier ein Überblick:

Boomende Gattungen
Dem Digitalsegment und der Außenwerbung werden, so die Prognose von W&V, 2016 die besten Wachstumschancen eingeräumt. Rückläufig entwickelt sich Print, wie die Jahre zuvor auch schon. Dementsprechend werden sich voraussichtlich die Etatanteile in den beiden erst genannten Gattungen erhöhen.

Bestandsprobe für Print
Für Verlage wird es ein entscheidendes Jahr. Dem sinkenden Anzeigengeschäft wollen sie mit multisensorischem Marketing und der neuen Rückbesinnung auf die Stärken von Zeitschriften in puncto Haptik entgegensteuern. Zehn Zeitungshäuser setzen ihre Hoffnung auf die neue, große Vermarkterallianz „Lotus“, um an große Anzeigenkunden und mehr nationale Anzeigenkampagnen zu kommen: die Funke Mediengruppe, die Madsack Mediengruppe, die DuMont Mediengruppe, die Südwestdeutsche Medienholding, die Verlagsgruppe Ippen, die Rheinische Post Mediengruppe, die Mediengruppe Pressedruck, die Medien Union, die Verlagsgruppe Rhein Main und die RheinMainMedia. Auch der Kampf um Bezahl-Content geht in die entscheidende Runde. Insgesamt wächst der Markt für kostenpflichtige Medieninhalte im Jahr 2016 voraussichtlich um 16,7 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro, gehen Experten aus.

Content bleibt Trend
Der Fokus auf Inhalte ist nicht neu, Umfelder dazu zu kreieren auch nicht. Aber die Wichtigkeit von Content nimmt zu. Advertorial werden voraussichtlich auch in 2016 immer an Relevanz gewinnen. Sie sind nicht nur in dem eigenen Genre anzutreffen, sondern in anderen passenden Umfeldern.

Außenwerbung wird virtuell
Das interaktive Erlebnisplakat ist 2016 in aller Munde. Massentauglich wird Virtual Realitay zwar noch nicht, da es bisher zu kostspielig ist. Große und experimentierfreudige Marken setzen es aber schon ein, um Innovationsgeist zu zeigen und bei Kunden und Zielgruppen Wow-Effekte zu erzeugen. Experimentiert hatte kürzlich Lufthansa damit. Die Airline entwickelte einen „Reisekompass“, der Passanten in Einkaufszentren von Berlin und Hamburg in die Ferne schweifen ließ.

TV-Werbung zeigt sich persönlicher
Täglich 237 Minuten sehen Personen über 14 Jahre hierzulande fern, so die AGF/GfK. Onlinevideos kommen on top. Sie werden elf Minuten pro Tag zu Gemüte geführt. Internet und Video vermischen sich immer mehr. Da manchem Zuschauer das klassische Fernsehprogramm zu dröge ist, spielt er Filme übers Internet ab. Für das sogenannte Video on demand, z. B. Maxdome, muss der Nutzer sich einen Account anlegen und verrät Daten wie Alter, Geschlecht, Wohnort. So kann er dank Smart-TV auf Knopfdruck vom klassischen TV-Sender ins Internet wechseln. Schätzungsweise zwölf Millionen solcher adressierbaren Geräte gibt es derzeit in Deutschland.

Radio legt zu
Realtime-Bidding wird das große Thema im digitalen Radiomarkt 2016. Leider stellen die Vermarkter bis dato nur einen Teil des digitalen Inventars zur Verfügung. Durch den programmatischen Einkauf von Werbeplätzen ist davon auszugehen, dass die Reichweiten von digitalen Angeboten steigen werden. Aber auch grundsätzlich prognostizieren Experten dem Medium Radio, dass es dieses Jahr an Reichweiten gewinnt. Dazu sollen die EM 2016 und die Olympischen Spiele beitragen. Wie in 2015 wird auch in 2016 die Generation Kopfhörer stärker in den Fokus rücken und das Angebot von Broadcasts weiter ausgebaut werden.
(04.02.2016)

DIEMEDIAFABRIK blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Das Jahr 2015 ist bei der inhabergeführten MEDIAFABRIK gut verlaufen. Wir verzeichnen zahlreiche Projekte von Bestands- und Neukunden.

Hinzu kam unter anderem die Deutsche Automatenwirtschaft. Der Dachverband startete im vergangenen Herbst seine dritte bundesweite Aufklärungskampagne, für die wir die Mediastrategie entwickelten. „Legal nicht egal“ und weitere kernige Botschaften in typischer Spielwalzen-Optik platzieren wir auf Taxiwerbung, Videowalls in Flughäfen, in Printanzeigen, Business-Netzwerken und Online- und Mobile-Kanälen von Nachrichten- und Manager-Magazinen.

Unsere Kollegen in Stuttgart haben 2015 erstmals die Frankfurter Rundschau betreut. „Arbeit. Unsere Religion.“ war eine von drei mehrwöchigen Sonderserien der überregionalen Tageszeitung, die im Laufe des Jahres beworben wurden. Mit dem Krawatten-Motiv dieser Kampagne konfrontierten wir die hessische Stammleserschaft und Menschen im Studenten- bis Rentenalter des Rhein-Main-Gebiets in Bussen und S-Bahnen, durch 18/1 Plakatwerbung und Online- und Mobile-Maßnahmen.

Über die Landesgrenzen hinaus betreiben DIEMEDIAFABRIKanten seit letztem Jahr für die Tourismusregion Südtirol klassisches Destinationsmarketing. Die alpin-mediterrane Lebensart bringen wir ab Herbst 2015 europaweit on- und offline unter Naturliebhaber. Den Startschuss gab ein Kinospot in Großbritannien zum Thema Winterurlaub, dem Printanzeigen, Hörfunkaktionen und Google- sowie Facebook-Bewerbungen folgten. Zeitgleich lockte eine Print-, Online- und Infoscreen-Kampagne in Italien und Süddeutschland auf die Christkindlmärkte Südtirols.

Viel Arbeit bedarf weiterer Mitarbeiter. Unseren Digitalbereich haben wir auf 16 Kollegen aufgestockt. Das bedeutet einen Zuwachs von etwa 40 Prozent. Weitere Einstellungen sind geplant. Die Kundenliste gibt es vor.
(08.01.2016)

Besser fernsehen mit dem zweiten (Bildschirm)

Längst sitzen die Deutschen nicht nur mit Fernbedienung bewaffnet vorm Fernseher, sondern auch mit iPad, Smartphone und Konsorten. Etwa die Hälfte der Zuschauer surft, twittert oder bloggt nebenher, zumeist ohne Bezug zum Programm. Das ergaben Onlinestudien von ARD und ZDF. „Second Screen“ nennen Marketing-Spezialisten das Zwei-Bildschirm-Phänomen, das seit etwa 2010 kursiert.

Die Fernsehlandschaft reagiert sukzessive darauf und „kommuniziert“ mit Second Screen-Nutzern via App zur Sendung, die sich diese im App-Store herunterladen. So hat RTL eine kostenlose Second Screen-Anwendung namens „RTL Inside“ entwickelt, die im Programm beworben wird. Während beispielsweise die Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ läuft, verwandelt sich das Sender-Logo mehrmals zum RTL Inside-Logo. Das ZDF wiederum hat seine allgemeine Sender-App mit einer Second Screen-Funktion ausgestattet, die inhaltlich ausgerichtet ist auf Fernsehausstrahlungen wie die Krimi-Serie „Schuld“ nach dem Bestseller von Ferdinand von Schirach.

Über die Sender-Apps klinken sich die Fans in ihre Wunsch-TV-Formate ein, stimmen sich untereinander ab, tauschen sich aus oder holen Informationen zum Gesehenen ein. Ganz ohne die Anwendung zu verlassen, denn sie finden darin alles im Überblick. Im Falle der ZDF-Reihe „Schuld“ können Hobbykriminologen unter dem Hashtag #ZDFschuld auf Twitter oder Facebook selber auf Spurensuche gehen, während der Sendung Vermutungen anstellen, Fragen abgeben, mehr über Personen und Orte erfahren, sich juristische Begriffe erklären lassen. Fernsehen wird zum interaktiven Erlebnis und der zweite Bildschirm zur Dialog- und Lernplattform. Klassisches Media knüpft dabei an neue Digital-Strategien an. Solch innovative Maßnahmen haben zum einen das Potenial, den Absatz von Unternehmen zu erhöhen und zum anderen neue Zielgruppen für Sender zu generieren. Genau das verkennen viele Hersteller und TV-Sender noch.

„In den Bereichen Marketing und Kommunikation wird Second Screen bereits genutzt. Als E-Commerce-Möglichkeit beachten es Unternehmen und Werbetreibende bisher zu wenig“, resümiert Kundenberater David Burow von der Berliner Mediaagentur DIEMEDIAFABRIK. „Dabei sind die Zuschauer potentielle Käufer. Second Screen kann, wenn es gut gemacht ist, zum Kauf animieren.“ So wird der Kunde über diverse Kanäle auf die Werbebotschaften aufmerksam, was die Chancen für einen Kauf deutlich erhöht.

„Second Screen“ ist ein Lockmittel ins Einkaufsparadies des World Wide Web. Immerhin wird hierzulande fast jeder dritte Einkauf über mobile Endgeräte abgeschlossen. Zu diesem Ergebniss kommt das Performance Marketing-Unternehmen Criteo in der Untersuchung „State of Mobile Commerce“, bei der 3 000 Onlinehändler analysiert wurden. Demnach generieren sie fast die Hälfte der mobilen Transaktionen über Apps. Bevor der Kunde kauft, informiert er sich erst über mehrere Endgeräte wie Smartphone oder Tablet.

„Einkaufsvorschläge ans Fernsehen zu koppeln, die zum TV-Format passen, ist eine logische Schlussfolgerung aus dem Verhalten der Zuschauer“, findet David Burow von der MEDIAFABRIK. „So hält man die Fans bei der Serie und bietet Ihnen einen Mehrwert.“

In der Realität sähe dies so aus: Via App könnte der Zuschauer in der Werbepause und im Anschluss an die Sendung dazu bewogen werden, eben gesehene Produkte aus dem TV-Format zu kaufen. Während Anwalt Friedrich Kronberg, gespielt von Moritz Bleibtreu, also im TV-Krimi „Schuld“ den Tätern auf die Schliche kommt, erhält der Konsument zuhause das legere Sakko des Advokats angeboten oder aber den schicken grauen Schal für den nächsten Winter. Alternativ werden ihm weitere Produkte vorgeschlagen.

An Alter oder Geschlecht kommen Unternehmen über mehrere Wege: entweder durch die Anmeldung des Zuschauers mit dem Facebook Account oder durch simples Abfragen beim Download der App. Möglich ist auch, spezielle 3rd Party Audience Daten-Anbieter einzuschalten. Sie tracken das Endgerät mit Fingerprint und Advertiser ID (z. B. IDFA) oder erhalten wie im Falle von Adsquare, mit denen unsere Schwesteragentur DIEONLINEFABRIK bei ihren Mobile-Kampagnen zusammenarbeitet, die Audience Daten durch eine Geo-Lokalisierung. Hier gibt es keine ausgewiesenen Daten, sondern „nur“ Audience Segmente. Mit diesen soziodemographischen Informationen kann jedem Second-Screen-Zuschauer sein passgenaues „TV-Shopping-Programm“ zugespielt werden. Ein Empfehlungsmarketing je nach Lust, Stylinglaune und Saison, wie es Zalando oder Amazon schon lange machen.

Am Ende jeder weiteren Krimifolge von „Schuld“ fiebern die Fans dann vielleicht nicht nur künftig, ob der Angeklagte schuldig oder unschuldig ist, sondern auch, ob denn das coole Anwaltssakko noch zu haben oder bereits ausverkauft ist. Das passiert, wenn die passende Second Screen-Werbung eingeschlagen hat.
(07.09.2015)

Wir schaffen mit dem NABU klare (Wasser-)Verhältnisse

Dinge, die man im Leben getan haben sollte? Sich für eine gute Sache einsetzen – oder mehrere. Der Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) schützt, was wichtig ist. Aus Liebe zur Natur. Das begeistert bisher über 560 000 Mitglieder und Förderer.

Im Frühjahr 2015 rufen wir zum ersten Mal gemeinsam zur guten Tat auf und „erzählen“, wo und wie der NABU überall aktiv ist, z. B. wenn es gilt, den Nachwuchs zu fördern – von Wölfen – oder klare Verhältnisse zu schaffen – in plastikfreien Meeren. Und wir zeigen, wie einfach es ist, selbst zum Naturschutzmacher zu werden. Eindrucksvolle Bilder unserer Heimat sprechen dabei Ende April bis Mitte Mai für sich: optimal sichtbar auf Großflächen und Mega-Light-Selects in der politischen Mitte Berlins sowie auf nationalen Bahnhöfen, wo sie (sich) auch auf City-Light-Postern bewegen. In Bio-Märkten weisen umweltfreundliche Cleaning Stencils den Weg zum richtigen Umgang mit der Natur.

Zusätzlich haben wir über DIEPOSTERFABRIK ein
Spendentool aufgesetzt: Unterstützer des NABU haben die Möglichkeit, durch ihre Großflächenspende Kampagnen zu verlängern. Das erhöht die Reichweite und zieht weitere Naturschutzmacher an.
(28.04.2015)

Ist Arbeit wirklich alles? Das hinterfragen wir mit der Frankfurter Rundschau

Nie gab es in Deutschland so viele Erwerbstätige. Doch keineswegs alle sind glücklich. Ist Arbeit wirklich unsere Religion? Die Frankfurter Rundschau hinterfragt 2015 kritisch diesen Lebenssinn in einem mehrwöchigen Themenschwerpunkt. Er ist eine von vier geplanten Sonderserien, die von einer außergewöhnlichen Marketingkampagne begleitet wird.

Wir bewerben die „Arbeits“-Produktkampagne der überregionalen Tageszeitung in der hessischen Stammleserschaft und darüber hinaus in Städten wie Hamburg oder Berlin. Das Krawatten-Motiv, konzipiert von der Agentur Zum Goldenen Hirschen, soll wachrütteln. Es verdichtet eine Vielzahl von Schlagwörtern aus der Serienberichterstattung zu dem symbolhaften Arbeitsmotiv.

Weltoffene, meinungsbildende und sozial eingestellte Erwachsene vom Studenten- bis Rentenalter stoßen auf die Optik im typisch frischen FR-Grün in Bussen und S-Bahnen sowie auf Außenwerbeflächen. Parallel dazu sorgen Online-, Facebook- und Mobile-Maßnahmen für einen hohen Wiedererkennungswert.
(30.03.2015)

Vom Plakat ins TV mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

Seit 2013 versichern niedergelassene Ärzte sowie Psychotherapeuten hierzulande: „Wir arbeiten für Ihr Leben gern“. 2015 geht die langfristig angelegte Imagekampagne der KBV Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in die dritte Runde. Sie konzentriert sich diesmal auf das Thema Leistung. Mediziner, Praxen und das gesamte ambulante System werden ins Visier genommen. Praktizierende Botschafter äußern sich dazu ab Ende Mai in mehr als 80 Städten bundesweit wieder auf Plakaten.

Im März übte die KBV zudem Kritik an den Plänen der Bundesregierung. Mit Aussagen wie „Wir arbeiten für Ihr Leben gern, solange die Politik uns lässt.“ oder „Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Arzt und er ist nicht mehr da.“ wehrte sie sich gegen einen Gesetzesentwurf zum Versorgungsstärkungsgesetz. Es sieht vor, Praxen stillzulegen. Das sei ein fatales Signal an junge Ärzte in „überversorgten“ Gegenden, findet die KBV. Ihren Protest ließen wir am Tag der Pressekonferenz auf großen Anzeigen in überregionalen Tagesmedien erscheinen und auf Poster-Cars vor Regierungsgebäuden entlangfahren. Die Aufmerksamkeit reichte soweit, dass die rollenden Plakate in nationalen Nachrichtensendungen aufgegriffen wurden.
(20.03.2015)